© Otto Vöstner
Rueda de Casino ist ein lateinamerikanischer Gruppentanz, der im   allgemeinen zu Salsa-Musik getanzt wird. Er ist für sechs bis zehn Paare ideal, kann aber auch mit weniger (sogar mit nur zwei) oder auch mit noch mehr Paaren getanzt werden. Übersetzt bedeutet Rueda Rad. Der Name rührt daher, dass alle beteiligten Paare einen Kreis bilden, wobei sie jeweils synchron die gleichen Figuren tanzen. Bedingt durch Partnerwechsel, die jeweils zu den getanzten Figuren gehören, dreht sich die Rueda bzw. das Rad. Wie bei einem Rad ist eine Hauptorientierung aller Tänzer die Mitte, als die Achse des Rades. Eine Person ist der Cantante (engl. Caller), der Ansager. Dieser bestimmt welche Figur als nächste getanzt wird und sagt das Kommando für die Figur laut an, die alle Beteiligten tanzen. Gelegentlich werden auch Handzeichen benützt, besonders wenn es in der Umgebung zu laut ist, um gesprochene Kommandos klar zu hören. Rueda kommt ursprünglich aus Kuba. Der Name "Rueda de Casino" kommt daher, dass diese Art zu tanzen in den 50er Jahren in den sogenannten "Casinos Deportivos" Kubas entstanden ist.
Hermine & Otto
Rueda de Casino