Vom Salsa-Virus infiziert – Interview mit Otto Vöstner Otto Vöstner arbeitet für die uvex group. In seiner Freizeit tanzt er seit mehreren Jahren Salsa und unterrichtet auch. Herr Vöstner, wie sind Sie zum Salsa Tanzen gekommen? Das war reiner Zufall. Ich habe nach langer Pause 2003 wieder mit dem- Standardtanzen angefangen. Zwei Jahre später haben mir Freunde von Salsa erzählt. Das wollte ich auch ausprobieren. Seither lässt mich Salsa nicht mehr los. Die Lebensfreude und der Rhythmus der Musik, das geht einfach ins Blut. Worauf kommt es beim Salsa tanzen an? Ist es schwer zu erlernen? Es kommt auf das Rhythmusgefühl an, man muss es spüren und hören. Und man sollte Spaß an der Bewegung haben. Grundsätzlich kann jeder Salsa lernen.
Woher kommt Salsa? Salsa (übersetzt: Soße) ist eine Mischung. Der Ursprung kam über Afrika von den Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen nach Kuba. Französische und spanische Kolonialherren führten die Tänze ihrer Heimat in die Karibik ein und somit entstand eine Verbindung afrokaribischer und europäischer Tanzstile, der Salsa. Wie und seit wann sind Sie zum Unterrichten gekommen? Auch das war reiner Zufall. Seit September 2006 tanze ich in einer Rueda Gruppe. Rueda (übersetzt: Rad) ist eine Art Kreistanz. Hier finden sich mehrere Paare in einer kreisförmigen Formation zusammen und tanzen auf Anweisung eines „Sängers" (=„Cantante") synchron miteinander. 2008 musste der Cantante wegen beruflichen Veränderungen aufhören und so übernahm ich diese verantwortungsvolle Aufgabe. Zurzeit gebe ich drei Kurse, jeden Montag die Rueda de Casino, den Kreistanz, in Räumen des Peter-Vischer-Kulturzentrums, Hufelandstraße 4,90419 Nürnberg. Schauen Sie doch mal vorbei! Besuchen Sie selbst noch Kurse? Ich besuche eher Festivals oder Kongresse, bei denen über ein Wochenende verschiedene Tanzlehrer Kurse unterrichten. Natürlich lernt man nie aus und es gibt immer wieder neue Figuren und Bewegungen, die man auch bei den eigenen Kursen gut einbauen kann. Was würden Sie sich für Ihr Hobby wünschen? Ich wünsche mir, dass sich noch mehr mit dem Salsa-Virus „infizieren", ja, es ist ein Virus. Wenn er Dich mal erwischt hat, dann kommst Du nicht mehr los. Tanzen ist eine hervorragende Möglichkeit sich zu entspannen und den Alltag zu vergessen. Vielen Dank Herr Vöstner und weiterhin viel Spaß beim Tanzen.
Rueda de Casino